„Sprechen & Zuhören“ als Methode für politische und gesellschaftliche Themen in Religionsgemeinschaften

Wie können politische oder gesellschaftlich kontroverse Themen angesprochen werden, ohne dass ein Gespräch sofort zur Debatte wird? Was verändert sich, wenn Menschen zunächst nicht aufeinander reagieren, sondern einander bewusst zuhören?

Beim Fachaustausch „Religion und Demokratie“ lernen die Teilnehmenden das Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ kennen und erproben es unmittelbar selbst. Die Methode eröffnet einen Raum, in dem persönliche Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven geäußert werden können, ohne dass sie direkt kommentiert, bewertet oder diskutiert werden.

Im Anschluss reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam, wie sie das Sprechen und Zuhören erlebt haben: Was ermöglicht das Format? Welche Voraussetzungen braucht es? Und für welche politischen oder gesellschaftlich relevanten Themen kann es in einer Gemeinde, Religionsgemeinschaft oder Initiative hilfreich sein?

Der Fachnachmittag knüpft an die Veranstaltung „Religion und Demokratie“ aus dem vergangenen Jahr an. Damals standen der Erfahrungsaustausch und die Frage im Mittelpunkt, welches Veranstaltungs- oder Dialogformat sich für unterschiedliche Konfliktstufen eignet. Nun wird mit „Sprechen & Zuhören“ eine konkrete Methode praktisch erprobt.

Eingeladen sind sowohl Teilnehmende des vergangenen Treffens als auch Menschen, die erstmals dazukommen. Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus Religionsgemeinschaften, Gemeinden und Initiativen in Dresden und Umgebung, die politische und gesellschaftliche Themen in ihrem Umfeld aufgreifen oder künftig entsprechende Angebote gestalten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Ablauf

17:00 Uhr Begrüßung und Einführung durch Dr. Verena Böll, Petra Schweizer-Strobel und Irene Deifeld
17:10 Uhr Rückblick und Einstimmung auf das diesjährige Thema mit Dr. Verena Böll
17:20 Uhr
Kennenlernen der Teilnehmenden
17:30 Uhr Einführung in das Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ und gemeinsame Erprobung
18:45 Uhr Pause mit heißer Suppe
19:15 Uhr Reflexion und Überlegungen zum Potential dieses Formats für die eigene Gemeinde, Gemeinschaft oder Initiative
19:40 Uhr Unterstützungsangebote und mögliche nächste Schritte
19:50 Uhr Ausblick
20:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit den Teilnehmenden des vergangenen Jahres und auf viele neue Interessierte. Leiten Sie die Einladung daher gerne an Menschen und Einrichtungen weiter, für die das Angebot interessant sein könnte.

Kooperation

Der Fachnachmittag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, des Stadtteile-Netzwerk Dresden und dem Kompetenzzentrum Krisen-Dialog-Zukunft/Projekt DiAS – Dialog stärken.

Blase Aktion Zivilcourage

Wann? 29.10.2026 von 17:00–20:00 Uhr

Wo? Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Schützenhofstraße 36, 01129 Dresden

Der Zugang zur Veranstaltung ist ebenerdig und es gibt eine rollstuhlgerechte Toilette.

Wer? 

Irene Deifeld
Stadtteile-Netzwerk Dresden/Aktion Zivilcourage e. V.

Dr. Verena Böll
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung

Petra Schweizer-Strobel
DiAS – Dialog stärken am Kompetenzzentrum Krisen-Dialog-Zukunft/Aktion Zivilcourage e. V.

Anmeldung

Anmelden könnt ihr euch ganz einfach über folgenden Link.

Die Teilnahme an der Weiterbildung ist kostenlos. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Wer kann teilnehmen?

Die Teilnahme steht den Mitgliedern des Netzwerks und interessierten am Stadtteil-Netzwerk Dresden offen. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.